gegründet 1819 als erstes evangelisches Waisenhaus in Berlin

 

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Wir Über uns
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

unsere Leitbilder

     

Leitbild 1

 

Leitbild 2

Familien haben Anspruch auf Hilfen, die ihnen ermöglichen, (wieder) mit ihren Kindern zusammen leben zu können, und auf Einbeziehung in unsere Erziehungsarbeit.

 

Kinder brauchen bei psychischen und physischen Übergriffen durch Erwachsene unseren Schutz und unseren Beistand.

Mit unseren Betreuungsangeboten für ein Kind bieten wir Familien ergänzende oder zum Teil auch kompensierende Hilfen an und treten mit unserer Arbeit zu den Familien nicht in Konkurrenz. Nur im Ausnahmefall bieten wir familienersetzende Hilfen an. Auch in diesem Fall arbeiten wir herkunftsfamilienbezogen im Hinblick auf die biographische Bedeutung der Familie für das künftige Leben des Kindes oder Jugendlichen.

 

Kinder und Jugendliche haben eine besondere Schutzbedürftigkeit vor psychischen und physischen Übergriffen durch Erwachsene. Deshalb stehen angemessene Kinderschutzinteressen manchmal in scheinbarem oder wirklichem Widerspruch zu den Interessen von Eltern. Hier besteht ein hoher Anspruch an verantwortliches pädagogisches Handeln von Professionellen, die in einer solchen Situation einer besonders reflektierten Haltung bedürfen.

Leitbild 2

 

Leitbild 4

Wir stellen uns unserer Betreuungsverantwortung.

 

Das Erkennen eigener Grenzen provoziert und produziert kreative Lösungen.

Wir begegnen dem Kind und Jugendlichen, den Familien und dem beauftragenden Jugendamt mit persönlich und fachlich kompetenter Betreuungsverantwortung. In jedem Einzelfall loten wir alle Möglichkeiten der Betreuung aus und bedarfsweise nutzen wir neue Chancen bzw. kreieren neue Varianten. Wir sind da für die Umsetzung von Lösungen von Problemen der bei uns untergebrachten Kinder, Jugendlichen und deren Familien.

 

Stoßen wir in der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien an Grenzen des augenblicklich Machbaren, so gibt es für die Einrichtung die Aufgabe, eine neue, angemessene Lösung zu suchen und umzusetzen (z.B. durch die Einrichtung eines ("runden Tisches zur Krisenbewältigung").

Leitbild 5

 

Leitbild 6

Wir konstruieren unsere Konzepte und institutionellen Lösungen entsprechend dem Betreuungsbedarf unserer Zielgruppen.

 

Es gibt nie nur eine Lösung

Für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen und deren Familien ist die stetige Reflektion optimaler Entwicklungsbedingungen sowohl auf der Ebene des Einzelfalles als auch auf konzeptioneller Ebene für uns selbstverständlich. Vorhandene institutionelle Lösungen und Konzepte bedürfen einer ständigen Überprüfung und gegebenenfalls Verbesserung oder Erneuerung. Prägendes Merkmal dafür ist der Betreuungsbedarf der jeweiligen Zielgruppe.

 

Methodisch arbeiten wir mit dem systemischen familientherapeutisch orientierten Ansatz, der menschlichem Miteinander nicht eindimensionale Problemlösungs- und Problemerklärungsmuster zuordnet, sondern stets ein Bündel von Entscheidungsspielräumen und damit auch Entwicklungschancen. Diese zu suchen, auszuprobieren, zu verwerfen, neu zu suchen ist eine Aufgabe des solcherart zusammenarbeitenden Helfersystems.

Leitbild 7

 

Leitbild 8

Kinder brauchen kleine Gruppen

 

Wir fördern Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel der Selbsthilfe und Selbständigkeit und richten unsere Angebote und Methoden danach aus.

Die Wadzeck-Stiftung verfolgt schon seit vielen Jahren das Ziel, dass durch unterschiedlichste Umstände belastete Kinder und jüngere Jugendliche in kleinen, überschaubaren Wohngruppen leben und von wenigen Bezugspersonen betreut werden. Bei diesen sich ansatzweise familienähnlich strukturierenden Betreuungsformen achten wir darauf, dass auch diese Angebote familienergänzenden Charakter haben. Auch in Zukunft wird davon auszugehen sein, dass angemessene Entwicklungsförderung von Kindern eher und regelmäßiger in Gruppen zu erreichen ist, die von längeren Betreuungsintervallen der Bezugspersonen, von überschaubaren Gruppengrößen und von der Intimität der Wohnform geprägt sind. Soweit Eltern stärker in die Alltagsarbeit mit den Kindern eingebunden werden und somit in der Beziehung und Verantwortung für ihre Kinder verbleiben, hat dieser Leitsatz eine weniger intensive Bedeutung.

 

Nicht alle Kinder und Jugendlichen können in ihren familiären Rahmen rückgeführt werden. Diese jungen Menschen haben dann selbstverständlich anhaltende Unterstützung nötig auf dem Weg zu ihrer persönlichen Stabilisierung, bei dem Erreichen eines Schul- und Berufsabschlusses und einer individuellen Lebens- und Arbeitsperspektive. Neben der Klärung von Familienbeziehungen spielt die Entwicklung sozialer Kompetenz, der Hilfe zur Selbsthilfe und der Entwicklung von Fähigkeiten zur selbständigen Lebensführung eine zentrale Rolle.

Leitbild 9

 

Leitbild 10

Die Mitarbeiter/innen der Wadzeck-Stiftung zeichnen sich aus durch gegenseitige Wertschätzung, hohe Fachlichkeit und Verlässlichkeit und Orientierung ihrer Arbeit an den Interessen der Zielgruppen.

 

Die Vernetzung eigener und externer Fachkräfte, die Transparenz über das eigene Handeln sowie angemessene Beteiligung der Betroffenen fördert die optimale Lösung schwieriger Betreuungsprobleme

Die Mitarbeiter/innen der Wadzeck-Stiftung stellen ihr Wissen und ihr Können mit angemessenen, flexiblen und geeigneten Hilfeformen in den Dienst der jeweiligen Zielgruppen. Sowohl der interne Dialog als auch der externe Austausch ist geprägt durch Transparenz, Achtung, offene Auseinandersetzung, gegenseitige Wertschätzung und hohes fachlich begründetes Kooperationsbewußtsein. Sowohl Jugendämter als auch die Leistungsberechtigten können sich auf menschlich und fachlich kompetente Mitarbeiter/innen verlassen.

 

Die unterschiedlichen Betreuungsformen der Wadzeck-Stiftung vernetzen sich sowohl untereinander als auch mit anderen, vor allem regionalen Diensten und Hilfeformen. Bei der Suche angemessener Veränderungen der Betreuungsform und ggf. der Unterbringungsform fördert einerseits die Beteiligung aller erforderlichen Fachkräfte und der betreffenden jungen Menschen und ihrer Familien und andererseits die Herstellung größtmöglicher Transparenz über die Hilfechancen die Formulierung einer optimalen Lösung.

 

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