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Leitbild 1 |
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Leitbild 2 |
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Familien haben
Anspruch auf Hilfen, die ihnen ermöglichen, (wieder) mit ihren
Kindern zusammen leben zu können, und auf Einbeziehung in unsere
Erziehungsarbeit. |
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Kinder brauchen bei
psychischen und physischen Übergriffen durch Erwachsene unseren
Schutz und unseren Beistand. |
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Mit unseren
Betreuungsangeboten für ein Kind bieten wir Familien ergänzende
oder zum Teil auch kompensierende Hilfen an und treten mit
unserer Arbeit zu den Familien nicht in Konkurrenz. Nur im
Ausnahmefall bieten wir familienersetzende Hilfen an. Auch in
diesem Fall arbeiten wir herkunftsfamilienbezogen im Hinblick
auf die biographische Bedeutung der Familie für das künftige
Leben des Kindes oder Jugendlichen. |
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Kinder und Jugendliche
haben eine besondere Schutzbedürftigkeit vor psychischen und
physischen Übergriffen durch Erwachsene. Deshalb stehen
angemessene Kinderschutzinteressen manchmal in scheinbarem oder
wirklichem Widerspruch zu den Interessen von Eltern. Hier
besteht ein hoher Anspruch an verantwortliches pädagogisches
Handeln von Professionellen, die in einer solchen Situation
einer besonders reflektierten Haltung bedürfen. |
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Leitbild 2 |
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Leitbild 4 |
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Wir stellen uns
unserer Betreuungsverantwortung. |
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Das Erkennen eigener
Grenzen provoziert und produziert kreative Lösungen.
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Wir begegnen dem Kind
und Jugendlichen, den Familien und dem beauftragenden Jugendamt
mit persönlich und fachlich kompetenter Betreuungsverantwortung.
In jedem Einzelfall loten wir alle Möglichkeiten der Betreuung
aus und bedarfsweise nutzen wir neue Chancen bzw. kreieren neue
Varianten. Wir sind da für die Umsetzung von Lösungen von
Problemen der bei uns untergebrachten Kinder, Jugendlichen und
deren Familien. |
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Stoßen wir in der
Betreuung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien an
Grenzen des augenblicklich Machbaren, so gibt es für die
Einrichtung die Aufgabe, eine neue, angemessene Lösung zu suchen
und umzusetzen (z.B. durch die Einrichtung eines ("runden Tisches
zur Krisenbewältigung"). |
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Leitbild 5 |
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Leitbild 6 |
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Wir konstruieren
unsere Konzepte und institutionellen Lösungen entsprechend dem
Betreuungsbedarf unserer Zielgruppen. |
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Es gibt nie nur eine
Lösung |
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Für die Betreuung von
Kindern und Jugendlichen und deren Familien ist die stetige
Reflektion optimaler Entwicklungsbedingungen sowohl auf der
Ebene des Einzelfalles als auch auf konzeptioneller Ebene für
uns selbstverständlich. Vorhandene institutionelle Lösungen und
Konzepte bedürfen einer ständigen Überprüfung und gegebenenfalls
Verbesserung oder Erneuerung. Prägendes Merkmal dafür ist der
Betreuungsbedarf der jeweiligen Zielgruppe. |
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Methodisch arbeiten
wir mit dem systemischen familientherapeutisch orientierten
Ansatz, der menschlichem Miteinander nicht eindimensionale
Problemlösungs- und Problemerklärungsmuster zuordnet, sondern
stets ein Bündel von Entscheidungsspielräumen und damit auch
Entwicklungschancen. Diese zu suchen, auszuprobieren, zu
verwerfen, neu zu suchen ist eine Aufgabe des solcherart
zusammenarbeitenden Helfersystems. |
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Leitbild 7 |
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Leitbild 8 |
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Kinder brauchen kleine
Gruppen |
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Wir fördern
Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel der Selbsthilfe
und Selbständigkeit und richten unsere Angebote und Methoden
danach aus. |
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Die Wadzeck-Stiftung
verfolgt schon seit vielen Jahren das Ziel, dass durch
unterschiedlichste Umstände belastete Kinder und jüngere
Jugendliche in kleinen, überschaubaren Wohngruppen leben und von
wenigen Bezugspersonen betreut werden. Bei diesen sich
ansatzweise familienähnlich strukturierenden Betreuungsformen
achten wir darauf, dass auch diese Angebote familienergänzenden
Charakter haben. Auch in Zukunft wird davon auszugehen sein,
dass angemessene Entwicklungsförderung von Kindern eher und
regelmäßiger in Gruppen zu erreichen ist, die von längeren
Betreuungsintervallen der Bezugspersonen, von überschaubaren
Gruppengrößen und von der Intimität der Wohnform geprägt sind.
Soweit Eltern stärker in die Alltagsarbeit mit den Kindern
eingebunden werden und somit in der Beziehung und Verantwortung
für ihre Kinder verbleiben, hat dieser Leitsatz eine weniger
intensive Bedeutung. |
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Nicht alle Kinder und
Jugendlichen können in ihren familiären Rahmen rückgeführt
werden. Diese jungen Menschen haben dann selbstverständlich
anhaltende Unterstützung nötig auf dem Weg zu ihrer persönlichen
Stabilisierung, bei dem Erreichen eines Schul- und
Berufsabschlusses und einer individuellen Lebens- und
Arbeitsperspektive. Neben der Klärung von Familienbeziehungen
spielt die Entwicklung sozialer Kompetenz, der Hilfe zur
Selbsthilfe und der Entwicklung von Fähigkeiten zur
selbständigen Lebensführung eine zentrale Rolle. |
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Leitbild 9 |
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Leitbild 10 |
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Die Mitarbeiter/innen
der Wadzeck-Stiftung zeichnen sich aus durch gegenseitige
Wertschätzung, hohe Fachlichkeit und Verlässlichkeit und
Orientierung ihrer Arbeit an den Interessen der Zielgruppen.
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Die Vernetzung
eigener und externer Fachkräfte, die Transparenz über das eigene
Handeln sowie angemessene Beteiligung der Betroffenen fördert
die optimale Lösung schwieriger Betreuungsprobleme
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Die Mitarbeiter/innen
der Wadzeck-Stiftung stellen ihr Wissen und ihr Können mit
angemessenen, flexiblen und geeigneten Hilfeformen in den Dienst
der jeweiligen Zielgruppen. Sowohl der interne Dialog als auch
der externe Austausch ist geprägt durch Transparenz, Achtung,
offene Auseinandersetzung, gegenseitige Wertschätzung und hohes
fachlich begründetes Kooperationsbewußtsein. Sowohl Jugendämter
als auch die Leistungsberechtigten können sich auf menschlich
und fachlich kompetente Mitarbeiter/innen verlassen.
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Die unterschiedlichen
Betreuungsformen der Wadzeck-Stiftung vernetzen sich sowohl
untereinander als auch mit anderen, vor allem regionalen
Diensten und Hilfeformen. Bei der Suche angemessener
Veränderungen der Betreuungsform und ggf. der Unterbringungsform
fördert einerseits die Beteiligung aller erforderlichen
Fachkräfte und der betreffenden jungen Menschen und ihrer
Familien und andererseits die Herstellung größtmöglicher
Transparenz über die Hilfechancen die Formulierung einer
optimalen Lösung. |